Was hier geschah
Auf der Halbinsel befand sich das Militärische Munitionsdepot (Wojskowa Składnica Tranzytowa) — ein kleiner polnischer Außenposten. Am 1. September 1939 eröffnete das Schlachtschiff „Schleswig-Holstein” das Feuer, und die Besatzung unter dem Kommando von Major Henryk Sucharski und Hauptmann Franciszek Dąbrowski verteidigte sich trotz erdrückender Übermacht 7 Tage lang. Die Westerplatte wurde zum Symbol des Widerstands und des Kriegsbeginns.
Was es zu sehen gibt
- Denkmal der Küstenverteidiger — ein monumentaler Hügel aus den 1960er Jahren, ein Orientierungspunkt
- Ruinen der Kaserne und der Wachhäuser — erhaltene Relikte des Schlachtfeldes
- Freilichtausstellung — Tafeln sowie das Museum Westerplatte und Krieg 1939 (Abteilung des Museums des Zweiten Weltkriegs)
- Friedhof und Gedenkstätten — das Gelände hat den Charakter der Besinnung
Anreise
Am schönsten erreicht man es mit dem Schiff von der Mottlau (Fahrt durch den Hafen, in der Saison häufige Abfahrten) oder mit dem Stadtbus aus dem Zentrum. Das Gelände ist weitläufig und offen — man sollte 1,5–2 Std. einplanen und sich dem windigen Küstenwetter entsprechend kleiden.
Anreise und praktische Infos
- Lage
- Halbinsel an der Hafeneinfahrt, ca. 7 km vom Zentrum
- Anreise
- Schiff von der Mottlau (Saison) oder Stadtbus
- Eintritt
- Gelände kostenlos; Ausstellungen nach Museumsregeln
- Charakter
- Gedenkstätte — Besinnung, angemessene Kleidung
- Besichtigungsdauer
- 1,5–2 Std.
- Wetter
- Windig am Wasser — Windjacke mitnehmen
Wann am besten
Ruhig, die ersten Rundfahrten von der Mottlau starten.
Die meisten Besucher, häufige Schiffe, Gedenkfeiern am 1. September.
Leer und stimmungsvoll, seltenere Rundfahrten.
Rau, Rundfahrten meist ausgesetzt — Anreise auf dem Landweg.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Danzig
Entfernungen in Luftlinie ab „Westerplatte" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
Übernachten in der Nähe
Unterkünfte aus unserer Liste, von denen Westerplatte fußläufig oder mit kurzer Anfahrt erreichbar ist.