Das Krantor
Das Krantor ist ein mittelalterlicher Hafenkran, der zum Umschlag von Waren und zum Aufstellen von Masten diente — angetrieben von menschlichen „Treträdern”. Nach den Kriegszerstörungen wiederaufgebaut, ist es heute eine Abteilung des Nationalen Schifffahrtsmuseums und eines der bekanntesten Wahrzeichen Danzigs.
Lange Brücke und Bleihof
- Lange Brücke — Promenade entlang der Mottlau, Terrassen, Schiffe, Hafenatmosphäre
- Bleihof (Ołowianka) — Insel gegenüber mit dem weiteren Teil des Schifffahrtsmuseums und dem Museumsschiff „Sołdek”
- Wassertram und Rundfahrten — u. a. zur Westerplatte und durch den Hafen
- Speicherinsel — wiederaufgebaute Speicher mit Hotels, Restaurants und Stegen
Die Bernsteingasse Mariacka
Direkt am Ufer beginnt die Mariengasse (Mariacka) — eine der schönsten Polens, mit Beischlägen und Terrassen der Bürgerhäuser sowie Dutzenden Werkstätten und Geschäften mit Bernstein. Sie ist die natürliche Verlängerung des Spaziergangs vom Krantor zur Marienkirche.
Anreise und praktische Infos
- Lage
- Mottlau-Ufer, Rechtstadt
- Krantor
- Abteilung des Nationalen Schifffahrtsmuseums — kostenpflichtig
- Rundfahrten
- Wassertram und Schiffe u. a. zur Westerplatte
- Vom Langen Markt
- Zu Fuß einige Minuten
- Beste Zeit
- Abend — das beleuchtete Ufer
- Besichtigungsdauer
- 1–2 Std. mit Spaziergang
Wann am besten
Das Ufer erwacht, die ersten Rundfahrten starten.
Hochsaison, Menschenmengen an der Langen Brücke, volles Rundfahrtenangebot.
Stimmungsvoll, Nebel über der Mottlau, weniger Menschen.
Rau und stimmungsvoll; ein Teil der Rundfahrten ausgesetzt.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Danzig
Entfernungen in Luftlinie ab „Krantor und Mottlau" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
Übernachten in der Nähe
Unterkünfte aus unserer Liste, von denen Krantor und Mottlau fußläufig oder mit kurzer Anfahrt erreichbar ist.