Geschichte und Architektur
Der Bau der Kirche begann 1381 auf Initiative des Danziger Patriziers Jan Thiergeart; das gemauerte Gotteshaus wurde am 7. Oktober 1403 geweiht. Die Kartäuser waren ein strenger Schweigeorden — ihr Motto „memento mori” („gedenke des Todes”) prägte das Aussehen der Stiftskirche.
Sargdeckelförmiges Dach
- Barockes Dach — 1731–1733 errichtet, Form eines Sargdeckels
- Symbolik — memento mori, Erinnerung an die Vergänglichkeit
- Glockenhelm — ebenfalls barock, aus demselben Bauzeitraum
- Innenraum — gotisches Gewölbe, barocke Ausstattung
Praktisches
Die Kirche steht im Kloster-Ensemble in Kartuzy und ist außerhalb der Gottesdienste zu besichtigen. Sie ist eines der wertvollsten Denkmäler Pommerns. In der Nähe befindet sich das Kaschubische Museum mit Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Region.
Anreise und praktische Infos
- Lage
- Kartuzy, Klosteranlage
- Baujahr
- 1381–1403, gotisch
- Markenzeichen
- Barockes Dach in Form eines Sargdeckels
- Eintritt
- Kostenlos, außerhalb der Gottesdienste
- In der Nähe
- Kaschubisches Museum
- Dauer
- 30–45 Min.
Wann am besten
Ruhige Besichtigung, frisches Grün der Klosteranlage.
Hochsaison — viele Touristen, aber der Innenraum bleibt würdevoll.
Goldene Bäume rund um die Kirche, beschaulich.
Stimmungsvoll, besonders zu Weihnachten.
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Entfernungen in Luftlinie ab „Stiftskirche in Kartuzy (Karthaus)" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
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