Der Schlafende Ritter
Der Giewont ist die ikonische Silhouette Zakopanes — von der Stadt aus gleicht das Massiv einem auf dem Rücken liegenden Ritter. Auf dem Hauptgipfel steht ein über zwei Dutzend Meter hohes eisernes Kreuz von 1901. Mit dem Berg ist die Sage vom schlafenden Heer verbunden, das in einer Stunde der Not erwachen soll.
Der Aufstieg
- Anspruchsvolle Route — beliebte Wege u. a. über das Tal von Strążyska und die Kondratowa-Alm
- Ketten — die letzten Gipfelpassagen sind mit Ketten gesichert; oft Stau
- Gewittergefahr — das Eisenkreuz und der Grat sind bei Gewitter sehr gefährlich
- Früh starten — vor dem Mittag oben sein, vor den Nachmittagsgewittern absteigen
Praktisches
Der Giewont liegt im Tatra-Nationalpark (Tageseintritt). Es ist ein anspruchsvoller Bergweg — festes Schuhwerk, Wetterschutz und das Beobachten der Wettervorhersage sind ein Muss; bei Gewitterwarnung den Aufstieg verschieben. Wer nicht hinauf will, hat schon von der Stadt und von Gubałówka aus den klassischen Blick.
Anreise und praktische Infos
- Höhe
- 1894 m ü. NN
- Eintritt TPN
- Tageseintritt in den Nationalpark
- Schwierigkeit
- Anspruchsvoll (Ketten am Gipfel)
- Dauer
- Ganztägig (hin und zurück)
- Gefahr
- Bei Gewitter den Aufstieg verschieben
- Ohne Aufstieg
- Klassischer Blick aus der Stadt / von Gubałówka
Wann am besten
Schnee und Vereisung am Gipfel bis in den Frühsommer — Vorsicht.
Hochsaison — Stau an den Ketten, früh starten, Gewittergefahr.
September — die beste Sicht, stabileres Wetter, weniger Menschen.
Winterlicher Aufstieg nur für erfahrene, ausgerüstete Tourengeher.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Zakopane
Entfernungen in Luftlinie ab „Giewont" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
Übernachten in der Nähe
Unterkünfte aus unserer Liste, von denen Giewont fußläufig oder mit kurzer Anfahrt erreichbar ist.