Geschichte und Legenden
Die Burg wurde Anfang des 14. Jahrhunderts als ungarische Grenzburg errichtet und bewachte die Grenze des Königreichs Ungarn (Zips) zu Polen. Sie blieb bis 1920 im ungarischen Besitz, als die Zips zwischen Polen und der Tschechoslowakei aufgeteilt wurde. Mit der Burg ist eine berühmte Legende verbunden: 1797 sollte hier ein Nachkomme der Inka-Familie Tupac Amaru sterben — sein „Inka-Testament” soll bis heute in den Mauern verborgen sein.
Was zu sehen ist
- Oberburg — gotische Räume aus dem 14. Jh.
- Mittlere und untere Burg — Renaissance-Ergänzungen aus dem 16.–17. Jh.
- Museum — Sammlung historischer Möbel, Waffen, Zips-Andenken
- Aussichtsterrasse — Panorama des Stausees und der Burg Czorsztyn
Praktisches
Die Burg liegt am Südufer des Czorsztyn-Stausees, im Dorf Niedzica-Zamek. Eintritt kostenpflichtig, ganzjährig geöffnet. Im Sommer Schiffahrt zur Burg Czorsztyn auf der gegenüberliegenden Seite. Vor Ort Parkplatz, Speiselokale, Souvenirläden.
Anreise und praktische Infos
- Lage
- Niedzica-Zamek, am Südufer des Czorsztyn-Stausees
- Eintritt
- Kostenpflichtig, ganzjährig geöffnet
- Erbauer
- Ursprünglich ungarisch (Zips), 14. Jh.
- Verwaltung
- Stiftung Burg Niedzica
- In der Nähe
- Burg Czorsztyn (Schiffahrt), Damm in Niedzica
- Dauer
- 1,5–2 Std. Besichtigung
Wann am besten
Geöffnet, weniger Besucher, schöne Aussicht auf den Stausee.
Hochsaison, Veranstaltungen, Schiffahrt.
Goldene Bäume, geringerer Andrang, beste Fotos.
Geöffnet, eingeschränkter Außenrundgang, kalt am Stausee.
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Entfernungen in Luftlinie ab „Burg Niedzica" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
Übernachten in der Nähe
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